Habe Sie bereits eine Nähmaschine zu Hause und wollen noch mehr Möglichkeiten? Dann ist die Anschaffung einer Overlockmaschine sicher eine Überlegung wert. Diese Maschine eigent sich nämlich perfekt zum Versäubern Ihrer Nähprojekte und ist eine hervorragende Ergänzung zu Ihrer normalen Nähmaschine. 

 

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Was außer Versäubern kann die Overlock noch?

 

Eine Overlockmaschine ist eigentlich eine ganz bestimmter Typ Nähmaschine. Sie stellt eine Ergänzung zu Ihrer normalen Nähmaschine dar kann diese aber nicht ersetzen. Der größte Unterschied zur normalen Nähmaschine ist, dass die Lockmaschine schneidet und säubert in einem Schritt. Die Stiche einer normalen Nähmaschine werden Steppstiche genannt, die einer Overlock Kettenstiche. 

 

     

 

Eine moderne Overlock hat zumeist vier Spulen Garn. Drei Fäden sorgen dafür, dass die Seiten versäubert werden und der vierte Faden wir gebraucht, um den Kettenstich zu setzen, der die tragende Naht ist. Außerdem hat die Overlock ein kleines Messer, womit die Stoffreste automatisch abgeschnitten werden. Dadurch sieht das Endergebnis schön und professionell aus. Alle Fransen und Ungleichheiten im Stoff sind abgeschnitten und die Nähte sind zusätzlich superelastisch. Darum eignet sich die Overlockmaschine besonders zur Verarbeitung von Jersey. 

 

Auch wenn Sie vor Allem bekannt ist perfekt zu versäubern, die Overlock kann noch vieles mehr! So zum Beispiel einen Blindsaum oder verschiedene unterschiedliche Zierränder. Die Anzahl Fäden bestimmt die Möglichkeiten. Bei einer Overlock mit vier Fäden ist zum Beispiel nur ein Stich möglich, während eine mit fünf Fäden auch eine Doppelstich nähen kann. 

 

Tipps & Tricks zum Arbeiten an der Overlock

Bevor Sie beginnen mit der Overlock zu Arbeiten ist es wichtig zu wissen, dass diese eine Messer hat. Es ist wichtig, dass der Stoff nicht doppelt unabsichtlich doppelt liegt beim Nähen, da Sie sonst schnell aus Versehen ein Stück abschneiden können. Bei einer normalen Nähmaschine können Sie die Nadeln im Stoff lassen, wenn Sie diese horizontal gesteckt haben. Machen Sie das niemals bei einer Overlock! Die Nadeln könnten vom Messer erfasst werden, das dadurch stumpf wird. 

Die Fadenspannung der Overlock ist abhängig vom Ergebnis, das Sie erreichen wollen und welchen Stoff Sie verwenden. Das fordert etwas Erfahrung, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister! Probieren Sie erst an einem Stoffrest, bevor Sie Ihr richtiges Kleidungsstück nähen. So könne Sie sicher sein, dass alle Einstellungen passen. Natürlich hat die Stoffart nicht nur Einfluss auf die Fadenspannung, sondern natürlich auch auf die verwendete Nadel. Für Jersey sollten Sie auch eine Jerseynadel verwenden. Ein enttäuschendes Resultat kann, wie bei der normalen Nähmaschine auch, an der falschen Nadel liegen. Außerdem gibt es für die Overlock ein spezielles Garn. Dieses ist auf speziellen, großen Spulen und eignet sich daher auch nicht für die normale Nähmachine. Es gibt verschiedene Arten von Overlockgarn, so zum Beispiel Serafil von Amann. Das ist ein feines Polyestergarn, das auch gerne für die Mehrnadelstickmashine verwendet wird. Es eignet sich für Overlocknähte, Zierstiche und Blindstich. Ein anderers beliebtes Garn ist Seraflock. Ein Bauschgarn, dass Sich vor allem für die Verarbeitung von Lingerie- und Bademodenstoffen eignet. Seraflock ist etwas dehnbar und sorgt daher für eine noch größere Dehnbarkeit in den Nähten. Lesen Sie dazu auch unseren Blog über die verschiednen Arten von Nähgarn. 

 

 

 

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